Der Donauradweg

Von der Donauquelle in Donaueschingen entlang des Flusses, durch acht der zehn von der Donau berührten Staaten und durch einige der schönsten Städte des Kontinents führt der legendäre und vom ADFC mehrfach preisgekrönte Donauradweg bis zur Mündung des nach der Wolga zweitlängsten Flusses Europas über das weit verästelte Donaudelta ins Schwarze Meer. Dieser beinahe unendlich lang erscheinende Radweg, der in seiner landschaftlichen und kulturellen Vielfalt kaum Parallelen hat und zu den bekanntesten der Welt gehört, entstand in ersten Etappen bereits in den frühen 1980er Jahren.

Damals kam erstmals ein ernsthafter Radtourismus auf, der die Autobegeisterung der Deutschen zwar nicht zu ersetzen, aber zu begleiten begann. In Deutschland und Österreich seit Jahren bestens ausgebaut, befinden sich weite Teile des Radwegs in Osteuropa heute noch immer in schlechtem Zustand oder aber im Aufbau, sind vielfach nur unzureichend beschildert und schlecht befestigt. Das lässt den ersten Teil der Reise besonders attraktiv für entspannte Fahrten und Familienurlaube erscheinen, wohingegen der zweite und längere Teil des Weges doch noch immer eher etwas für erfahrene Radfahrer und Abenteuerlustige ist. Aber ob Sie nun nur bis Passau oder etwa Wien fahren, oder sich tatsächlich bis ins rumänische Donaudelta bei der schönen Stadt Constanta vorwagen: Ihre Reise sollte an einer der berühmten Donauquellen zwischen südlichem Schwarzwald und Schwäbischer Alb beginnen – egal, ob nun dort, wo Brigach und Breg die Donau zuweg bringen, oder aber an einer der diversen anderen tatsächlichen oder legendären Quellen des durch den Donauwalzer von Strauß zum Dauerohrwurm gewordenen Flusses.

Ulm

Etwa bei Kilometer 195 werden Sie dann auch die Großstadt Ulm, damit auch die Grenze zwischen dem Ursprungsland Baden-Württemberg sowie Bayern und somit auch Bayerisch-Schwaben erreichen. An dieser Stelle folgen passionierten Radwanderer entweder dem wunderschönen Iller-Radweg in entgegengesetzte Richtung nach Oberstdorf oder sie bleiben auf dem Donau-Bodensee Radwanderweg rund um Günzburg und unser Radler freundliches Hotel Zettler.

Donauradwandern in Bayerisch-Schwaben

Auf dem Günzburger Stück des berühmten Radfernweges werden Sie mit etlichen Kilometern herrlichster, erhabener Natur, malerischen Städten und nach Belieben auch großartigem kulturellen Programm belohnt. Die 127 Kilometer zwischen der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm und Donauwörth verlaufen relativ steigungsarm und bieten daher einen wunderbaren Streckenabschnitt, der zum Erkunden der Umgebung einlädt. Und schnell wird dabei auch klar, warum gerade dieses Stück des unglaublich langen Fernradwegs entlang des gemächlich dahinfließenden Stroms Radfahrer aus ganz Europa anzieht.

Hübsche, historische Städte schmiegen sich hier förmlich aneinander. Dabei machen auf den 18 Kilometern Strecke durch die Familien- und Kinderregion Landkreis Günzburg die Städtchen Leipheim und Günzburg den Auftakt, bevor es weiter geht über Gundelfingen, Lauingen, Dillingen und Höchstädt bis nach Donauwörth.

Dabei bietet Günzburg mit seinen zahlreichen Attraktionen einen großartigen Rast- und Ausgangspunkt für diverse Erkundungstouren in der Region. Egal, ob Sie von hier aus den Schwäbischen Barockwinkel oder die pittoresken Altstädte der Gegend erkunden mögen, ob Sie nach einem guten Stück der Strecke ein wenig Erholung wünschen oder aber Ihren Kindern oder Enkelkindern die Gelegenheit geben möchten, Legoland zu entdecken, ein Teil ihres Aufenthalts ist dabei immer schönstes Radwandern entlang der vielen sich in diesem Teil Bayerisch-Schwabens um den Donau-Radweg gruppierenden Wege durch weite Auwälder und satte Wiesen.

Sie möchten die Region um Günzburg per Rad entdecken? Fragen Sie nach unseren Arrangements für Radwanderer oder unseren Angeboten für Familien. Das Team des Hotel Zettler hilft ihnen jederzeit gerne weiter.