+49 (0)8221 - 36 48 0

Günzburg und seine Sehenswürdigkeiten

Die Gro­ße Kreis­stadt Günz­burg mit ihren knapp 20.000 Ein­woh­nern und ihrer viel­schich­ti­gen, span­nen­den Geschich­te und herr­li­chen Archi­tek­tur liegt im Her­zen des Schwä­bi­schen Barock­win­kels male­risch an der Mün­dung von Günz und Nau in die Donau. Für eine Stadt von beschau­li­cher Grö­ße, die natür­lich auch mit viel Frei­raum und Natur auf­war­tet, hat Günz­burg aber auch kul­tu­rell erstaun­lich viel zu bie­ten. Was sie wäh­rend ihres Auf­ent­halts im Hotel Zett­ler alles ent­decken kön­nen, erfah­ren Sie auf die­se Seite:

Zum Einstieg: Wunderbare Stadtführungen

Wer mag, kann Günz­burg natür­lich auf eige­ne Faust erkun­den und dabei aller­hand ent­decken, doch gibt es auch eine Viel­zahl von the­ma­tisch vari­ie­ren­den Stadt­tou­ren, jeweils zwi­schen 60 und 90 Minu­ten lang, die eine wun­der­ba­re Ein­füh­rung in Histo­rie und Kul­tur Günz­burgs geben. Auf einer Brauch­tums­füh­rung las­sen sich klei­ne Hand­werks­be­trie­be – vom Orgel­bau­er bis zum Posa­men­tie­rer – erkun­den, die Ein­blicke in viel­fach ver­lo­re­ne Tra­di­tio­nen geben.

Marktplatz Günzburg

Markt­platz Günzburg

Auf einer Füh­rung durch Klein-Wien, wie Günz­burg mit sei­nem Pan­ora­ma habs­bur­gi­scher Archi­tek­tur aus mehr als 500 Jah­ren öster­rei­chi­scher Herr­schaft auch lie­be­voll genannt wird, las­sen sich Charme und Lebens­art unse­rer süd­li­chen Nach­barn im Her­zen Deutsch­lands erfahren.

Auf einer Was­ser­füh­rung lässt sich erkun­den, wie sehr die Schwa­ben­me­tro­po­le von den drei sie durch­flie­ßen­den Flüs­sen gezeich­net ist. Einen groß­ar­ti­gen Ein­stieg in die präch­ti­ge Sakral­ar­chi­tek­tur Günz­burgs bie­tet zudem die Kir­chen­füh­rung der Stadt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu die­sen und einer Viel­zahl wei­te­rer loh­nens­wer­ter Tou­ren bie­tet der Fly­er der Stadt, der hier abge­ru­fen wer­den kann.

Günzburgs Baudenkmäler

Ob nun mit oder ohne Kir­chen­füh­rung, die zwi­schen 1994 und 2002 für mehr als 5 Mil­lio­nen Euro reno­vier­te Frau­en­kir­che in Günz­burg ist min­de­stens einen Besuch wert. Die über eine lan­ge Zeit­span­ne zwi­schen 1736 und 1780 nach Ent­wür­fen des gro­ßen Archi­tek­ten Domi­ni­kus Zim­mer­mann errich­te­te Barock­kir­che ist ein Pracht­werk ihrer Epo­che und über­wäl­tigt einen jeden Besu­cher nicht nur bau­lich, son­dern auch durch sei­ne rei­che bild­li­che Gestal­tung im Gei­ste des barocken Welttheaters.

Das Innere der Frauenkirche & das Untere Tor in Günzburg

Das Inne­re der Frau­en­kir­che & das Unte­re Tor in Günzburg

Das gut erhal­te­ne histo­ri­sche Zen­trum der Stadt, in Tei­len noch immer von einer zier­li­chen Schau­stadt­mau­er, die teil­wei­se ins 14. Jahr­hun­dert datiert, umge­ben, ist von etli­chen sehr sehens­wer­ten Bau­wer­ken durch­setzt und lädt mit char­man­ten klei­nen Stra­ßen wie etwa der von hüb­schen Häus­chen gezier­ten Frau­en­gas­se zu gemüt­li­chen Spa­zier­gän­gen ein. West­lich des Markt­plat­zes wird die Alt­stadt von einem wei­te­ren beson­ders impo­san­ten Bau domi­niert, der gleich­sam das Wahr­zei­chen Günz­burgs ist und auch Stadt­turm genannt wird: Das Unte­re Tor. Des­sen Fun­da­men­te datie­ren in das Jahr 1436, wohin­ge­gen der Auf­bau des eben­falls auf­wen­dig restau­rier­ten Turms, der von einer herr­li­chen Uhr aus dem Jahr 1615 geziert wird, vor­ran­gig aus der Zeit des Früh­ba­rocks stammt.

Zwei außergewöhnliche Museen

Hei­mat­mu­se­en mag man oft ein wenig skep­tisch beäu­gen, gera­de wenn es nicht das eige­ne ist. Das Hei­mat­mu­se­um Günz­burg jedoch ist auf jeden Fall einen Besuch wert! Das bereits 1904 gegrün­de­te Muse­um, das heu­te pro­mi­nent im von Kai­se­rin Maria The­re­sia gegrün­de­ten, ehe­ma­li­gen Pia­ri­sten­kol­leg logiert, ver­fügt über eine ganz erstaun­li­che und gar her­vor­ra­gen­de Samm­lung, die in 16 Räu­men auf mehr als 650 qm professionell

Besenmuseum in Günzburg

Besen­mu­se­um in Günzburg

prä­sen­tiert wird. Neben Expo­na­ten der pro­vin­zi­al­römi­schen Archäo­lo­gie, den herr­lich­sten Bei­ga­ben aus mehr als 1900 Grä­bern, anti­ken Lager­in­schrif­ten und vie­lem mehr, gibt es auch eini­ge vor­züg­li­che Gemäl­de und sakra­le Pla­sti­ken ab 1500, eben­so hüb­sche wie anti­ke Möbel­stücke und eine Mine­ra­li­en­samm­lung, die selbst Goe­the begei­stert hät­te, zu erschauen.

Was für ein Bild erscheint vor ihrem inne­ren Auge, wenn Sie das Wort Besen hören? Dass Besen so viel mehr als grob­bor­sti­ge Pla­stik­ge­rä­te für eben­so not­wen­di­ge wie lei­di­ge Haus­ar­beit sei­en kön­nen, zeigt das ein­ma­lig genia­le Besen­mu­sem in Günz­burg. Dort kön­nen mehr als 400 Exem­pla­re aus der gan­zen Welt betrach­tet wer­den, die die pas­sio­nier­te Samm­le­rin Christl Hirner seit 1975 zusam­men­ge­tra­gen hat. Und ein jeder Besu­cher wird schnell fest­stel­len: Besen sind so viel mehr als man oft meint, denn sie bie­ten Ein­blicke in Kul­tu­ren, Hand­werk­s­tra­di­tio­nen und frem­de All­tags­wel­ten. Neben einem ein­fa­chen Flach­be­sen, wie ihn die Stu­den­ten der Uni­ver­si­tät von Ken­tucky fer­ti­gen, um ihre Stu­di­en­ge­büh­ren zu redu­zie­ren, fin­det sich etwa ein wun­der­schö­ner Besen, wie er nor­ma­ler­wei­se von Mas­sai-Häupt­lin­gen als Sta­tus­sym­bo­le getra­gen wird, ein Dogon-Ritu­al­be­sen aus Mali, oder aber auch – und das mag für Kin­der extrem inter­es­sant sein – der legen­dä­re NIMBUS 2000 von Har­ry Potter.

Günzburg aktiv

Die klei­ne Stadt in Baye­risch-Schwa­ben ist regio­nal für ihre vie­len Feste und Märk­te beliebt. Neben regel­mä­ßi­gen Märk­ten wie dem herr­li­chen Günz­bur­ger Bau­ern­markt, der auf dem Hof des Dos­sen­ber­ger Hau­ses statt­fin­det, und dem schö­nen Wochen­markt in zen­tra­ler Alt­stadt­la­ge war­tet die Stadt mit drei ganz beson­de­ren Events auf: In vie­len ande­ren Städ­ten vor Jahr­zehn­ten oder gar Jahr­hun­der­ten ein­ge­schla­gen, ist in Günz­burg noch die alte Jahr­markts­tra­di­ti­on leben­dig und wird wie schon seit dem 16. Jahr­hun­dert mehr­fach jähr­lich begangen.

Das ört­li­che Volks­fest zählt zu den renom­mier­te­sten Ver­gnü­gun­gen Süd­deutsch­lands und wird ein Mal im Jahr mit unzäh­li­gen Attrak­tio­nen und abwech­se­lungs­rei­chem Pro­gramm für etli­che Tage zele­briert. Wer es Ende Juni nach Günz­burg schafft, kann sich zudem über das zur Tra­di­ti­on gewor­de­ne Gun­tia­fest freu­en: Dort prä­sen­tie­ren sich die Günz­bur­ger Ver­ei­ne mit aus­ge­fal­le­nen und unter­halt­sa­men Programmen.

Panoramablick auf Günzburg

Pan­ora­ma­blick auf Günzburg

Günzburg für Kinder

Sie pla­nen einen Auf­ent­halt in der Stadt mit Ihren Kin­dern und wol­len mit Ihnen mehr als nur Lego­land erle­ben? Kein Pro­blem, denn das Tou­ris­mus­bü­ro der Stadt bie­tet auch wun­der­ba­re Stadt­füh­run­gen, die spe­zi­ell auf kind­li­che Inter­es­sen und Bedürf­nis­se aus­ge­rich­tet sind, aber gleich­sam auch für Eltern inter­es­sant sein mag: Auf einer span­nen­den Nacht­wäch­ter­füh­rung lässt sich erfah­ren, was nachts in der mit­tel­al­ter­li­chen Stadt vor sich ging. Zudem kön­nen Kin­der sich als Alt­stadt­de­tek­ti­ve betä­ti­gen oder sich auf die Spu­ren Napo­le­ons bege­ben. Außer­dem bie­tet das Günz­bur­ger Umland diver­se fami­li­en- und kind­ge­rech­te Akti­vi­tä­ten, die Sie hier nach­le­sen können.

Hotel Zett­ler

          Ihr Fami­li­en- und Tagungs­ho­tel                                   mit in Günzburg

Info und Kontakt

Ichen­hau­ser Stra­ße 26a
D-89312 Günz­burg

Tele­fon: +49 (0) 8221 / 36 48 0
E-Mail: info@hotel-zettler.de

Impres­sumDaten­schutz